Durch die Jahreszeiten


 

Der Winter

    Der Rebschnitt

  • Der Schnitt fängt schon beim Blätterfall an: zwischen Ende November und Anfang Dezember und zieht sich fast den ganzen Winter durch .
  • Diese Arbeit dient dazu, das Holz zu regenerieren und die Form und Jugend des Wurzelstockes zu erhalten: dieser Moment der Auswahl wird die zukünftige Ernte des Winzers beeinflussen.
  • Im Elsass wird die Schnittart „Guyot double“ verwendet. Man behält zwei fruchtbringende Reben und einen Weiteren (genannt "courson) zur Sicherheit für den kommenden Schnitt.


    Das Anbinden


  • Anfang Februar fährt der Winzer mit dem Anbinden fort. Dieser Arbeitsgang besteht darin, zwei Reben bogenförmig an die verschiedenen Drähte zu binden, damit sie hauptsächlich bei Wind stabil bleiben und sich nicht mehr bewegen können.
  • Es ist wichtig diesen Arbeitsgang vor dem Safttreiben der Zweige durchzuführen, um das Zerstören der Knospen zu verhindern.

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Der Frühling

    Die Bearbeitung des Bodens


  • Am Anfang des Frühlings bearbeitet der Winzer den Boden seines Weinberges, um ihn zu lüften und um das Unkraut und den Dünger unterzumischen. Dies hilft den Mikroorganismen sich zu entwickeln, um einen reichen und fruchtbaren Boden zu gewinnen.
  • Eine Reihe von zwei unserer Weinreben ist grasbedeckt, um die Kraft der Rebe und die Erosion des Bodens zu begrenzen.


     

    Das Anspalieren


  • Sobald die Temperaturen milder werden, entfalten sich die Knospen: es ist der Beginn des Wachstumszyklus.

    Im den Monaten April und Mai ist das Wachstum sehr langsam, die Wachstumsfläche breitet sich aus.

 

 

  • Anfang Juni, ist der Winzer damit beschäftigt, zwei Drähte zwischen die jungen Zweige zu spannen: dies ist das Anspalieren.
  • Man muss ebenfalls sehr aufmerksam sein, um bei verschiedenen Krankheiten oder Schädlingen an den Weinreben rasch eingreifen zu können und um zu verhindern, dass sie sich auf den Pflanzen vermehren.


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Der Sommer

    Die Blütezeit


  • Im Elsass findet die Blütezeit um den 20. Juni statt. Der Blütenstand, zukünftige Trauben, entfalten sich aus ihren Kapseln und legen die Stempel zur Blüte frei.



    Das Kappen


  • Um eine ausreichende Sonnenbestrahlung und Lüftung zu gewährleisten, müssen die Weinreben gekappt werden.

    Das Kappen besteht darin, die Enden der Reben in Höhe und Breite zu schneiden um das Wachstum von Gegen-Knospen zu ermöglichen und somit junge Triebe zu erzeugen, was die Photosynthese beschleunigen wird.

    Mehrere Durchgänge sind je nach Kraft der Reben erforderlich.


    Die grüne Weinleise


  • Ende Juli ist der Winzer mit der grünen Weinlese beschäftigt. Man schneidet den Traubenüberschuss von gewissen Rebenarten weg (Muscat, Pinot Gris, Gewürztraminer, Pinot Noir). Dieser sehr wichtige Eingriff ist für die bleibenden Trauben, die durch eine Zuckersüsse als auch von aromatischer und organoleptischer Qualität begünstigt werden, förderlich.


    Die Reifezeit


  • Gegen Mitte August werden die Beeren voller und färben sich. Es ist das Stadium wo sich die Trauben von der grünen Farbe lösen und in die Reife übergehen: die Traubenschale färben sich.

    Die Trauben sammeln Zucker an und erhöhen somit ihr aromatisches Potential.

     

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Der Herbst

    Die Weinlese


  • Im Monat September ist es nun soweit, unsere Hoffnungen erfüllen sich. Unter dem Sonneneinfluss des Spätsommers, reichern sich die Weintrauben mit Zucker an und die Reife der Trauben schreitet weiter voran.
  • Die Weinexperten treffen zusammen um das Eröffnungsdatum und den Terminplan der Weinlese festzulegen: zuerst die Familie der Pinots, danach der Muscat, der Sylvaner und dann der Gewürztraminer. Zuletzt wird der Riesling geerntet.

 

 


 

 

    Die vegetative Ruhe


  • Im November schmückt sich der Weinberg mit seinen herbstlichen Farbtönen. Ein Weinjahr geht zu Ende, ein Neues beginnt.

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